top of page

Die Besten Sparkonten für Jugendliche in der Schweiz: Sparen für die Zukunft maximieren

  • Autorenbild: Lapo Zarina
    Lapo Zarina
  • 20. Okt. 2025
  • 3 Min. Lesezeit
Vergleich der besten Sparkonten für Kinder und Jugendliche Schweiz

Kapital für die Zukunft der eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder beiseitezulegen, ist ein gemeinsames Ziel vieler Familien in der Schweiz. Sparkonten speziell für Jugendliche und Minderjährige sind oft der erste und sicherste Schritt in diese Richtung.

Doch worin unterscheiden sie sich von Standardkonten? Welche Vorteile bieten sie und welche Alternativen gibt es? Finden wir es gemeinsam heraus.



Spezielle Sparkonten: Was sie sind und wie sie funktionieren

Die „Sparkonten für Jugendliche“ (oft als „Jugendsparkonto“ oder ähnlich bezeichnet) sind spezifische Bankprodukte, die darauf abzielen, das Sparen bei Minderjährigen unter 18 Jahren oder jungen Erwachsenen unter 25 Jahren zu fördern.

Ihr Unterscheidungsmerkmal ist, dass sie deutlich vorteilhaftere Konditionen als Standard-Sparkonten bieten, insbesondere beim Zinssatz.


Hervorgehobene Schweizer Angebote

Einige Schweizer Banken bieten besonders attraktive Lösungen für dieses Kundensegment an, oft mit Vorzugszinssätzen. Zwei Beispiele, die sich im Angebotsumfeld besonders hervorheben, sind die Cembra Money Bank und die Migros Bank:

Bank

Zielgruppe

Hauptvorteil

Cembra Money Bank

Unter 18

Vorzugszinssatz, klare Mindest-/Höchsteinlage.

Migros Bank

Unter 25

Vorzugszinssatz und hohe Flexibilität (kurze Bindung).

Hinweis: Die angegebenen Zinssätze dienen nur zur Veranschaulichung und sind möglicherweise nicht aktuell. Konsultieren Sie immer den Vergleichsrechner für die aktuellen Konditionen.


Vorteile (Pro) von Sparkonten für Jugendliche

Die Eröffnung eines speziell für Jugendliche konzipierten Sparkontos bietet zahlreiche Vorteile für die Eltern und die jungen Kontoinhaber:

  1. Vorzugszinssätze: Der Hauptvorteil ist ein deutlich höherer Zinssatz im Vergleich zu normalen Spar- oder Festgeldkonten. Die Banken nutzen diese Angebote als Strategie, um Kunden frühzeitig zu binden.

  2. Keine (oder minimale) Kosten: Die meisten dieser Konten sind von Verwaltungs- und Kontoführungsgebühren befreit, was das angesparte Kapital maximiert.

  3. Sicherheit und Garantie: Wie alle Sparkonten in der Schweiz sind sie durch die Einlagensicherung bis zu 100.000 CHF pro Kunde und Bank geschützt.

  4. Finanzielle Bildung: Sie ermöglichen es Jugendlichen, sich mit den Konzepten Sparen, Zinseszins und Geldmanagement vertraut zu machen.

  5. Besteuerung (Verrechnungssteuer): Obwohl sie der Schweizer Verrechnungssteuer unterliegen, wird diese nur auf Zinsen angewendet, die 200 CHF pro Jahr überschreiten. Bei Jugendsparkonten wird diese Schwelle oft nicht erreicht, was die sofortige Steuerlast reduziert.


Einschränkungen (Kontra) im Vergleich zu Standardkonten

Obwohl vorteilhaft, weisen diese Konten einige Einschränkungen im Vergleich zu Sparkonten für Erwachsene auf:

  1. Begrenzte Höchstbeträge: Der Vorzugszinssatz wird normalerweise nur bis zu einem bestimmten Betrag (z. B. CHF 20.000 oder CHF 50.000) angewendet. Oberhalb dieser Schwelle sinkt der Zinssatz drastisch oder es gilt der Standardzinssatz.

  2. Elterliche Kontrolle: Konten für Minderjährige werden unter elterlicher Sorge eröffnet, und komplexe Abhebungen oder Transaktionen erfordern oft die Genehmigung oder das Eingreifen der Eltern, was Sicherheit gewährleistet, aber die Autonomie des Jugendlichen einschränkt.

  3. Bindungen oder Abhebungslimits: Einige Konten können kurze Bindungsfristen oder monatliche Abhebungslimits vorschreiben, bei deren Überschreitung Strafen anfallen.


Sparkonto vs. Langfristige Anlagen: Die Wahl der Eltern

Für Eltern oder Erziehungsberechtigte, die ihrem Kind bei Erreichen der Volljährigkeit eine signifikante Rendite sichern möchten, ist das Sparkonto die sicherste Option, aber nicht unbedingt die mit dem größten Wachstumspotenzial.

Für Zeithorizonte von 15–20 Jahren (von der Geburt bis zur Volljährigkeit) können Eltern Alternativen in Betracht ziehen, die den Zinseszins und die lange Laufzeit besser nutzen.


1. Fondssparpläne (ETFs und Indexfonds)

  • Funktionsweise: Eltern investieren regelmäßig (z. B. CHF 50 oder CHF 100 pro Monat) in Indexfonds oder ETFs (Exchange Traded Funds) im Namen des Minderjährigen.

  • Vorteile: Historisch gesehen bieten die Aktienmärkte deutlich höhere Renditen als die Zinssätze von Sparkonten. Die Diversifikation reduziert das Risiko auf lange Sicht.

  • Nachteile: Beinhaltet ein Marktrisiko: Das Kapital kann schwanken und an Wert verlieren.

  • Ideal für: Eltern, die ein moderates Risiko für eine potenziell viel höhere Rendite akzeptieren und einen langen Zeithorizont haben.

    • Vertiefung: Konsultieren Sie unseren Bereich Anlagen und Sparen, um die besten Instrumente zu entdecken.


2. Online-Girokonto für das tägliche Management

Das Sparkonto ist kein Konto für das tägliche Management. Oft benötigen ältere Jugendliche (16–25 Jahre) auch ein Online-Bankkonto, das Zahlungen, Überweisungen und die Nutzung einer Debitkarte ermöglicht (häufig mit von den Eltern kontrollierten Ausgabenlimits). Dieses Instrument ergänzt das Depot, ist aber keine langfristige Sparalternative.


Fazit: Der ausgewogene Ansatz

Die beste Wahl für die finanzielle Zukunft eines Jugendlichen ist oft ein kombinierter Ansatz:

  1. Jugendsparkonto: Wird für sicheres Sparen und die anfängliche finanzielle Bildung genutzt, wobei die Vorzugszinssätze für die ersten Kapitalien genutzt werden.

  2. Fonds-Anlagepläne: Werden von den Eltern genutzt, um den Überschuss regelmäßig anzulegen, mit dem Ziel, das Kapital langfristig wachsen zu lassen.

In jedem Fall ist das Wichtigste die Regelmäßigkeit der Einzahlungen. Auch kleine Beträge können dank der Kraft des Zinseszinses und der Zeit bei Erreichen der Volljährigkeit den Unterschied ausmachen.



Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.
bottom of page